Veröffentlicht am 27.11.2025 - Redakteur: Franz Sperl
Nicht unerwähnt bleiben soll auf baulichem Sektor die Umsiedlung eines Bundeswehr-Feldhauses von Roding auf das VfB-Gelände. Erwin „Bielein“ Klemm hatte dies organisiert. Inzwischen dient das Gebäude, das innen in Trockenbauweise eine neue Raumaufteilung bekommen hatte und außen neu verputzt wurde, dem VfB in vielfältiger Weise. So ist neben einem größeren Besprechungsraum und einem Materiallager auch ein Geschäftszimmer untergebracht. Das „Casino“, wie es in VfB-Kreisen auch genannt wird, ist inzwischen unentbehrlich geworden. Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends gab es beim VfB einen erneuten Führungswechsel. Für Günther Kötteritzsch, der acht Jahre an der Spitze des Vereins stand, übernahm nun Michael Scheiber den Posten des 1. Vorsitzenden. Als seine Stellvertreter fungierten Edmund Schregelmann und Monika Gröschel. Günther Kötteritzsch unterstützte den VfB weiterhin als Kassier. Leider kann er das 100jährige Jubiläum nicht mehr mit uns feiern, er verstarb leider viel zu früh im Jahr 2019. Unter der Führung von Michael Scheiber, wurde die Tribüne errichtet und im Jahr 2000 der Förderverein des VfB gegründet, der 2025 sein 25jähriges Jubiläum feiern konnte. Der Förderverein hat sich satzungsgemäß zur Aufgabe gestellt, den Jugendbereich zu unterstützen und zu fördern, und zwar ausschließlich den Jugendbereich und nicht Spieler oder Trainer im Seniorenbereich finanziert, so wie es bei anderen Vereinen Usus ist. Bislang wurden mehr als 65 000 Euro für die Jugendarbeit zur Verfügung gestellt. Inzwischen hat der Förderverein rund 100 Mitglieder. 1996 feierte Man das 70jährige Jubiläum mit einer Sport- und Festwoche, bei der alle Teams zum Einsatz kamen. Ein Höhepunkt war sicherlich das Eröffnungsspiel einer VfB Auswahl der 60er Jahre gegen eine Prominentenelf. Ein Höhepunkt des 75jährigen Jubiläums im Jahr 2001 war neben vielen anderen sicherlich der Oldie-und Tanzabend im Festzelt, zu dem sich die damalige Kultband „Starlights“ mit dem heutigen 3. Bürgermeister der Stadt Weiden, Reinhold „Boogie“ Wildnauer nach mehrjähriger Trennung wieder zusammenfand.