Veröffentlicht am 17.02.2026 - Redakteur: Eva Seifried
Die Schulaula reichte gerade mal für die Besucher des Neujahrskonzertes aus, die letzten Karten gingen noch an der Abendkasse weg. Die Gäste wurden nicht enttäuscht. Wie Bürgermeister Richard Kammerer bei der Begrüßung erklärte, konnte Organisatorin Ulrike Schiller mit den „Happy Disharmonists“ eine neue hervorragende Truppe gewinnen und mit den „Lustigen Buam“ einen Garant für gute Laune. „The Happy Disharmonists“ entstanden in der Franz-Grothe Musikschule Weiden und treten eigentlich auch nur für die Schule auf wie Leiterin Helga Rose erklärte. Durch die Mantlerin Doris Bär kam der Kontakt zustande und das Ensemble mit Flöte Oboe, Sopransaxophon, Klarinetten, Englischhorn, Altsaxophon, Tenorhorn, Bassflöte, Violoncellos und Schlagzeug zog das Publikum vom ersten Ton an in seinen Bann. Die Organisatorin hatte einen Glücksgriff getan. Schwungvoll ging es los mit „Haba Haba“ und „Musesamba“ dem Rhythmus nach hätte man die Komponisten in Südamerika gesucht, aber es waren Norweger. Beim „Waltz“ hätte so mancher gerne das Tanzbein geschwungen. Mit „Somewhere over the Rainbow“ und „Singin`in the Rain“ kamen bekannte, teil Oscar ausgezeichnete Filmtitel zu Gehör. Es fehlte auch „The James Bond Theme“ nicht und im schwierigen 5/4 Takt erklang „Mission Impossible“. Aus einem Abenteuerfilm für Kinder stammte „Tottori“. Krönender Abschluss waren „Three Little Pop Tunes“ (Drei kleine Popmelodien, wo beim letzten „Ska“ ein temperamentvoller Vorläufer des Reggae zu hören war. Das außergewöhnliche Ensemble wurde mit sehr viel Beifall belohnt. In der Pause hatte der Markt Mantel zu einem Sektempfang mit Partygebäck eingeladen die Bewirtung übernahm das Bibliotheksteam mit Leiterin Elisabeth Graßler. Bürgermeister Kammerer kündigte dann die „Lustigen Buam“ unter Leitung von Michael Bertelshofer an. Da die Herren schon dem Teenageralter entwachsen sind, könnte man sie auch als die „Rüstigen Buam“ bezeichnet, scherzte der Bürgermeister. Michael Bertelshofer erklärte, dass die Gruppe ein Gesamtalter von 305 Jahren aufweist. Die starteten sofort mit schmissigen Weisen und das Publikum klatsche sofort begeistert mit. Michael Bertelshofer zeigte sich einmal mehr als Akkordeonvirtuose und bei Oldies wie: „Du kannst nicht immer 17 sein“ „Santo Domingo“ sang das gesamte Publikum mit. Schlagzeuger Reinhold Müller führte durchs Programm und erzählte von einer Reise nach Italien in den 50iger Jahren mit dem VW Käfer. Die Gäste wurden dann nach Italien musikalisch mitgenommen. Beim Hit „Schuld war nur der Bossanova“ wurden die Gäste mit einbezogen und fielen mit „Na na da Bossanova“ in den Refrain mit ein. Die Reise ging noch nach Mendocino. Bill Haley kam zu ehren mit „See you later alligator“. Romantisch wurde es bei „Save the last dance for me“. Krönender Abschluss war der Udo Jürgens Hit „Griechischer Wein“. Roman Karl ergänzte das Quartett mit der Bassgitarre und Lothar Kraus an der Gitarre. Ohne Zugabe kamen die Musiker nicht von der Bühne und passend erklang dann „Wir bleiben Freunde, verbunden durch Musik“. Für die Leiter der Ensembles gab es Geschenke, für Organisatorin Ulrike Schiller eine Orchidee und Bürgermeister Richard Kammerer dankte allen, die wieder zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Für das nächste Jahr gäbe es auch schon wieder Pläne.