Marktrat Mantel im Oktober 2026

Veröffentlicht am 14.10.2026 - Redakteur: Eva Seifried

Groß war wieder das Interesse der Zuhörer bei der Sitzung des Marktgemeinderates. Für den aus dem Gremium ausgeschiedenen Dr. Stephan Oetzinger wurde als Nachrücker Lukas Reil von der CSU vereidigt. Dann ging es um den Haushaltspan 2026 und die Genehmigung der Finanzplanung. Im Vermögenshaushalt wurden Änderungen eingearbeitet wie die Erhöhung bei der Straßenbaumaßname am Ossangerweg um 150.000 Euro, Berücksichtigung des Investitionsbudgets 382.000 Euro als Fördereinnahme beim Feuerwehrhaus, die Kreditaufnahme wurde auf 1.170.000 Euro reduziert und die Kredittilgung erhöht. Der Verwaltungshaushalt schließt mit 7.414.400 Euro ab und der Vermögenshaushalt mit 5.522.250 Euro also ein Gesamthaushalt von 12.936.650 Euro. Es gibt in den nächsten Jahren jährlich eine Zuführung vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt. Im Verwaltungshaushalt sind die größten Einnahmeposten die Gewerbesteuer mit 1.373.000 Euro und der Einkommensteueranteil mit 1.878.000 Euro. Die Schlüsselzuweisung kann mit 1.367.000 Euro verbucht werden. Bei den Ausgaben ist der größte Posten die Personalausgaben mit 1.470.100 Euro. Beim Verwaltungshaushalt schlägt die Kreisumlage mit 1.581.300 Euro zu Buche als große Ausgabe. Aus den Rücklagen werden 1.801.250 Euro entnommen und 1.170.000 Euro Kredite aufgenommen. Die Pro-Kopf-Verschuldung steigt 2026 auf 501 Euro. Max Heindl von der Bürgerliste lobte Kämmerin Barbara Fütterer für den vorbildlich aufgestellten Haushalt. Allerdings gefiel ihm die Steigerung bei den Personalkosten um 258.000 Euro nicht. Bürgermeister Richard Kammerer erklärte, dass es Gehaltserhöhungen gebe und eine neue Stelle und Überschneidung bei den Beamten. Siegfried Janner von der Bürgerliste bemängelte, dass die Kosten der Baumaßnahmen weit über den Kostenvoranschlägen liegen, er findet die steigenden Schulden bedenklich. Bürgermeister Kammerer erwiderte, dass alle Maßnahmen seit 2019 geplant und besprochen sind. „Wir haben beschlossen, dass wir anpacken“ so der Rathauschef. Höhere Kosten entstanden durch Preissteigerungen da die Planung noch vor Corona gewesen ist und es gab zusätzliche Ergänzungen der Baumaßnahmen. Heindl stellte den Antrag, dass beim Stellenplan eine Stelle A 12 gestrichen wird, der Antrag ging mit acht zu fünf Stimmen durch. Heindl äußerte den Wunsch so früh wie möglich in die Beratungen des Haushalts 2027 einzusteigen. Der Meinung schloss sich auch Bürgermeister Kammerer an. Vanessa Brüderer möchte, dass die Bürger nachvollziehen können, wo das Geld hinfließt. Christoph Müller von der CSU hielt dagegen, dass die Leute ja die Baustellen und Gebäude sehen und den sanierten Ossangerweg wenn sie durch die Straßen gehen. Einstimmig wurde dann der Stellenplan und der Haushaltsplan 2026 genehmigt. Mit der Gegenstimme von Vanessa Brüderer wurde das Investitionsprogramm 2025 bis 2929 genehmigt und auch der Finanzplan 2025 mit 2029.

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