Veröffentlicht am 10.04.2026 - Redakteur: Eva Seifried
Jagdvorsteher Matthias Kohl konnte im Gasthaus Hauptmann 24 Jagdgenossen begrüßen darunter auch die Jagdpächter Martin Grill und Michael Kampe mit ihren Begleitjägern. Vor den Neuwahlen genossen alle eine Brotzeit.
Der Kassenbericht von Erich Melchner war zufriedenstellend Martin Grill begrüßte die Jagdgenossen im Namen der Jäger. Es war ein interessantes Jagdjahr. Der Rehwildabschuss konnte erfüllt werden, allerdings ist dies sehr schwer geworden, vor allem, was Kitze und weibliche Rehe betrifft. Dies ist auf die Anwesenheit des Wolfes zurückzuführen. Weiterhin wurden 7 Wildschweine, 21 Füchse, 12 Gänse erlegt. Das Jagdgesetz für die Bejagung der Gänse wird
verändert. Krähen und Elstern wurden in einer kleinen Anzahl erlegt. Die Wildschäden im Mais
hielten sich in Grenzen. Matthias Kohl wurde als Jagdvorsteher mit Lorenz König als Stellvertreter bestätigt.
Als Beisitzer wurden Friedrich Janner und Georg Stark bestimmt.
Schriftführerin blieb Christa Strobl. Neuer Kassier ist Michael Melchner.
Als Kassenprüfer fungieren Anton König und Petra Franke .
Vom Jagdschilling bekommt die Gemeinde 2.000 Euro für den Wegebau 600 Euro wurden für den Kauf von Grassamen genehmigt. Da künftig das Jagdkataster über das Vermessungsamt erstellt wird, fallen in diesem Jahr hierzu
einmalig höhere Kosten an.
Ortsbäuerin Kathi Ziegler hat einen Antrag für einen Zuschuss in Höhe von 100 € gestellt, der genehmigt wurde.
Mahias Kohl erläuterte kurz die Reform des Jagdgesetzes. Es gibt dann eine Abschussfreiheit
bezüglich Rehwild. Die Abschusspläne müssen künftig zwischen den Jägern und der Jagdgenossen erstellt werden, bisher erfolgte dies durch die Revierförsterin. Der Pool für den Abschuss von Rotwild wurde ebenfalls legalisiert.