Veröffentlicht am 17.02.2026 - Redakteur: Eva Seifried
Der Draht zum Wettergott hatte in Mantel wieder einmal funktioniert und vor Beginn des Gaudiwurms in Mantel strahlte am Faschingssonntag die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel. Die Temperatur lag so um den Gefrierpunkt, also gut auszuhalten. Gefühlt ganz Mantel war auf den Beinen und fand sich an der Strecke des Zuges ein. Auch aus den Nachbarorten waren Maschkerer gekommen. In diesem Jahr waren neben den Kindern auch sehr viele Erwachsene kostümiert und traten sogar in Gruppen auf. Mit lauter Musik und Helau zog der Gaudiwurm dann über den Marktplatz bis Etenrichter Straße und zurück. Die Festdamen und Festburschen der Feuerwehr wiesen auf ihr Feuerwehrfest im Jahr 2027 hin und tanzten gutgelaunt auf ihrem Wagen. Der VfB lud mit seinem Wagen zum diesjährigen Jubiläum ein. Vor allem die Damen waren bester Stimmung und die Mitglieder des VfB Frauenstammtisches marschierten als Fußgruppe mit. Der Zapfwellenstammtisch „Alt´s Glump“ Mantel bedauerte den nun fehlenden Festplatz dann muss eben für das Bulldogtreffen eine „Wies`n“ her. Seit vielen Jahren dabei sind auch die Clubfreunde. Als Fusstrupp marschierten die „Dusl-Darter“ mit und warben Mitglieder. Auch der Mantler Stammtisch hoffte weitere Mitglieder zu gewinnen. Mit „Machen satt Motzen“ zeigte sich die CSU selbstbewusst mit Bürgermeister Richard Kammerer und MdL Dr. Stephan Oetzinger auf dem Wagen. Zum ersten Mal waren die Siedler dabei und probten den „Zwergenaufstand“ Die Gruppen geizten nicht mit dem Auswerfen von Bonbons und anderen Süßigkeiten oder auch pikanten Snacks. Es wurden Klopfer vom Wagen gereicht oder Becher mit alkoholischen Getränken. Der Zapfwellenstammtisch verteilte pikante Brötchen. Viele Zuschauer folgten dem Gaudiwurm dann zum VfB-Sportplatz, dort traten die beteiligten Vereine und Gruppen bei einem Luftballon-Wettbewerb gegeneinander an. Bürgermeister Kammerer leitete den Wettbewerb als Sprecher und lief bei der CSU selbst mit. Oft gab es am Wendepunkt ein Gerangel der Mannschaften und Hindernisse wurden beiseite geräumt. Als Sieger setzten sich dann die VfB-Damen durch. Die Gäste wurden mit Krapfen, Kaffee Leberkässemmeln, Bratwurstsemmeln und Getränken jeder Art bewirtet und feierten dann auf dem Gelände oder im Sportheim weiter. Auch im Gasthaus „Hauptmann trafen sich noch einige Maschkerer zum Kaffee trinken oder Brotzeit machen. Die Zufahrtsstraßen waren mit großen Fahrzeugen gesichert, die Feuerwehr sicherte den ganzen Zug. Mitglieder des Kartell-Vorstandes sammelten bei den Zuschauern Spenden für einen guten Zweck. Dank galt der Metzgerei Guber und der Bläckerei Grünbauer für Spenden der Bratwürste und Semmeln.