50 Jahre Jugendfeuerwehr Mantel

Veröffentlicht am 14.08.2026 - Redakteur: Eva Seifried

Am Samstag, 1.8. feierte die Jugendfeherwehr Mantel ihr 50jähriges Bestehen, auch am Sonntag beim Festgottesdienst stand die Jugend neben den Fahrzeugen und dem Gerätehaus im Mittelpunkt. Wegen der großen Hitze war der Besuch des Festes am Samstag etwas zögerlich. Der Festplatz war mit einem großen Fallschirm beschattet worden und mit der Zeit kamen doch immer mehr Gäste. Es gab Erfrischungsgetränke, Kaffee und Kuchen und Grillspezialitäten. Die Fahrzeugschau der neuen und alten Fahrzeuge zog viele Erwachsene und vor allem auch die Kinder an. Für die Kinder stand noch eine Feuerwehrhüpfburg bereit. Geschicklichkeit konnten die Kleinen am Spritzenhäuschen beweisen, oder beim Schlauch aufrollen. Mit dem Rettungsspreizer, der an einer Kette gesichert war, mussten die Kinder einen Tennisball von einer Pylone aufnehmen, was absolute Geschicklichkeit erforderte, und ein Ball musste mit Hilfe eines Hebekissens durch einen Parcours befördert werden. Mit Spannung waren dann die Schauübungen erwartet worden. Stellvertretender Kommandant Wolfgang Janner erklärte, dass 50 Jahre Jugendfeuerwehr fünf Jahrzehnte Ausbildung, Gemeinschaft, Kameradschaft und Nachwuchsförderung bedeuten. Viele aktive Feuerwehrler haben die ersten Schritte genau in der Jugendwehr gemacht. Jugendfeuerwehr bedeutet Engagement, Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und Vorbereitung auf den aktiven Feuerwehrdienst. Bei der Übung, die eine technische Hilfeleistung darstellte, wurde ein Verkehrsunfall simuliert bei dem sich eine Person eingeklemmt unter einem PKW befand. Gruppenführer, Maschinist, Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp mussten ihre Kenntnisse und Fähigkeiten beweisen. Der Verletzte wurde betreut, es gab immer Absprache mit dem Rettungsdienst. Ein Hebekissen wurde bereitgestellt und das Fahrzeug vor weiterem Absinken gesichert. Die verletzte Person konnte erfolgreich befreit werden und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Jugendlichen bekamen viel Beifall für ihre hervorragend gemeisterte Übung. Eine weitere Übung stellte dann einen Einsatz bei einem Brand dar mit Aufbau einer Schlauchleitung. Bei der Festpredigt in der katholischen Kirche am Sonntag erklärte Pfarrer Andreas Ruhs, dass es um mehrere Schätze heute geht. Neben dem Feuerwehrhaus und ein neuen Einsatzfahrzeugen sind der größte Schatz die Menschen, die bereit sind Dienst für uns zu leisten. Sie sind bereit 24 Stunden auszurücken und nicht zu wissen, was sie wirklich erwartet. Ein besonders Schätzchen ist die Jugendfeuerwehr mit 21 Mitgliedern, die von den Jugendwarten betreut werden. „Sie übernehmen ihre Aufgaben mit „Feuer und Flamme“, wie sie ihr Können bei der Übung am Samstag gezeugt haben. „Es gibt viel zu lernen“, „Was kann ich, was traue ich mir zu. Sich auf den anderen verlassen können damit im Ernstfall alles klappt. Ihr die Jugendfeuerwehr seid im Team Feuerwehr und unser größter Schatz. Die Fürbitten sprachen Mitglieder der Jugendwehr und die Jugendlichen mit ihren Jugendwarten wurden von den Pfarrern Andreas Ruhs und Pfarrvikar Robert Amandu gesegnet. Nach dem Gottesdienst bei den Festreden wurde die Jugendfeuerwehr von allen Festrednern lobend erwähnt. Kommandant Timo Krauß erklärte ,dass der damalige Kommandant Sepp Gebhard mit der Gründung der Jugendwehr den Grundstein für viele Generationen von Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern gelegt hat. Die Jugendfeuerwehr ist weit mehr als nur eine Nachwuchsabteilung. „Sie ist das Fundament unserer Zukunft“. Besonders freute Krauß, dass mit dem Umbau des Feuerwehrhauses ein Jugendraum geschaffen werden konnte. Dank galt den Jugendwarten Alexander Lippik, Franziska Janner, Christoph Janner und Günter Dörwald. Mit großem Engagement viel Geduld und unzähligen Stunden ihrer Freizeit begleiten sie die Jugendlichen Woche für Woche. Sie vermitteln nicht nur feuerwehrtechnisches Wissen, sondern auch Kameradschaft und Verantwortungsbewusstsein, Werte, die ein Leben lang bleiben. Die Jugendlichen halfen dann am ganzen Sonntag an vielen Stellen bei der Bewirtung der Gäste mit. Am Samstag zuvor wurde mit einem FJ und Barbetrieb das Jubiläum kräftig gefeiert. Für die Jugend gab es natürlich nur alkoholfreie Getränke aber die erwachsenen Gäste gönnten sich schon mal einen sommerlichen Cocktail wie den „Aperol Spritz“.

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