Veröffentlicht am 12.03.2026 - Redakteur: Bericht: Eva Seifried / Bilder A, Punzmann/D. Borchardt
In diesem Jahr richtete die evangelische Pfarrei den Weltgebetstag in der evangelischen Kirche aus. Rosi Uschold richtete den Blick nach Nigeria. Motto war: „Kommt und bringt eure Last“. In Nigaria tragen viele Frauen schwere Lasten auf dem Kopf, Wasserkrüge, Feuerholz, Erntekörbe und Waren für den Markt. Im Gottesdienst wurde vor allem die Sehnsucht nach Frieden ausgedrückt. Weitere Leserinnen waren Renate Puckschamel, Doris Borchardt Carina Zielbauer, Christa Strobel und Daniela Fuhrmann. Anette Punzmann stellte mit ihren Töchtern Magdalena und Sophie die Geschichte von Jato dar, wo eine Mutter Angst hat, dass ihren Kindern auf dem Schulweg etwas passiert. Alle beteten gemeinsam: „Wir vertrauen auf deine grenzenlose Liebe und dein Versprechen, dass d uns niemals verlassen oder im Stich lassen wirst. Erkenntnis: Wir finden Hoffnung in einer belasteten Welt in Christus, der alle unsere Sorgen trägt. „Wir wollen als Hände und Füße Christi in einer Welt wirken, die sich nach Hoffnung und Ruhe sehnt“. Der Weltgebetstag ist die größte und älteste ökumenische Frauenbewegung. Mit der Kollekte werden weltweit über 100 Partnerorganisationen unterstützt, die Frauen und Kinder stärken. Es gab Geschichten von Witwen die Unterdrückung überwinden und Müttern, die den Mut haben ihre Kinder zur Schule zu schicken. Der Singkreis unter Leitung von Susanne Stark wurde noch verstärkt vom Jugendchor. Besonders beeindruckend waren die nigarianischen Gospels wie „Keleya“ und „Chineke“. Auch weitere Lieder gingen zu Herzen. Beim gemütlichen Beisammensein im evangelischen Gemeindehaus gab es ein landestypisches Veganes Gericht mit Tomaten und Reis und besonderen Gewürzen. Lecker waren auch Sesamkekse und Plätzchen, die in der Pfanne gebacken werden. Malventee mit Gewürzen und Fruchtsaft ergänzten die Spezialitäten.