Veröffentlicht am 16.08.2026 - Redakteur: Priska Hofmann
Nach dem Einzug auf die Festwiese am 15. August mit Ministranten und Fahnenabordnungen neben der Kapelle konnte Ortspfarrer Thomas Kohlhepp und Pfarrvikar Robert Amandu circa 450 Gläubige, darunter auch Vertreter des öffentlichen Lebens willkommen heißen. „An diesem herrlichen Tag begehen wir diesen Festgottesdienst zum Hochfest Maria Himmelfahrt in Gedenken um und mit Maria“, so der Geistliche. Im Altarbereich der Blickfang die Steinfelser Madonna aus der Schlosskapelle. Zu ihren Füßen lagen gebundene Kräuter, die von Helfern in mühevoller Arbeit gesammelt und gebunden worden waren. Die Grafenwöhrer Blasmusikkapelle umrahmte die Messe musikalisch. In seiner Predigt ging Pfarrer Kohlhepp auf den vorangegangenen Mittwoch ein. Eine Sonnenfinsternis, die für kurze Zeit den Tag verdunkelte. Er stellte fest, dass wenn Menschen zum Himmel schauen, es nichts neues sei. Es werden die Gestirne beobachtet, man zöge so Rückschlüsse für das Leben der Erde. Wie zuvor in der Lesung gehört, sehen wir vor unserem geistlichen Auge des Glaubens die Sonne, den Mond, die Sterne. Wir hörten, wie diese Gestirne ein Frau kleiden. Was für ein Kleid, wie prächtig; ein Kleid aus Sonne, aus Licht, leuchtend hell; Schuhe aus Mond, funkelnde Sterne auf ihrem Haupt. Eine Frau, da kann man denken Wow, Krass, strahlend schön. Doch all ihre Zier und Schönheit helfen ihr nicht, denn ein Drache will ihr Kind verschlingen. Allein die Gnade Gottes hilft ihr, beschützt sie, schafft ihr Zuflucht. So verband der Geistliche es mit unserer Welt und Maria. „Wir können dadurch erkennen, dass wir grenzlos hoffen dürfen als Christen. Es geht dabei um die Ewigkeit. Maria lehrt und zeigt uns heute diese schönste Aussage unseres Glaubens: Wir dürfen grenzenlos hoffen; unser Leben hat ein Ziel. Der Himmel ist nicht einfach das Ende - der Himmel ist unsere Heimat bei Gott“, so der Geistliche weiter. „Die Gottesmutter hat den Himmel erreicht. Wir können es auch schaffen. Wenn wir es geschafft haben, stellt vielleicht Petrus die Fragen: Hast du aus der Hoffnung gelebt? Wie hast du sie sichtbar gemacht? Mit wem hast du sie geteilt? Dann schaut vielleicht Maria lächelnd mit wohlwollen herüber.“ Am Ende der Messe segnete Pfarrer Kohlhepp die Kräutersträuße. Der Dank galt an diesem Vormittag allen Helfern aus Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Mesnern, JU, Kolping und auch Rotes Kreuz und Feuerwehr Mantel für die Unterstützung. Ein Frühschoppen mit Blasmusik lud im Anschluss die vielen Besucher zum Verweilen ein.