Veröffentlicht am 31.03.2026 - Redakteur: Priska Hofmann
Am Palmsonntag 29. März trafen sich die Gläubigen vor dem Kinderhaus zur Weihe der Palmbuschen. Der Palmsonntag erinnert die Christen an den triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem, wo er als Erlöser begrüßt wurde und die Menge ihn mit Palmzweigen willkommen hieß. So sollen die Palmzweige und Palmbuschen in unserer Zeit dies symbolisch darstellen. Pfarrvikar Robert Amandu mit Lektoren und Kantor umringt von Kindern aus dem Kinderhaus mit ihren Erzieherinnen und die zukünftigen Kommunionkindern mit gebastelten bunten Palmbuschen machten dies für die Betrachter deutlich. Die Frauenunion verkaufte Palmbuschen und Osterkerzen, viele fanden ihre Abnehmer. Pfarrvikar Robert segnete die großen und kleinen Sträußchen. Die Kinderhauskinder sangen „Hosianna Gloria, Herr wir grüßen dich“. Die anwesenden Gläubigen stimmten im Liedruf „Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit“ ein und beteten mit dem Geistlichen. „Wir wollen nun wie Jesus, der am Palmsonntag in Jerusalem eingezogen ist, so mit der Prozession symbolisch zum Haus Gottes ziehen.“, so der Pfarrer. Die Palmprozession ging vom Kinderhaus über die Friedhofstraße, Weidenerstraße zur Pfarrkirche. Die Feuerwehr übernahm die Absicherung der Gläubigen. Während dem Gottesdienst hörten die Gottesdienstbesucher das Leiden Jesus Christus. „Jesus ist in Jerusalem eingezogen, um sich dann zum Tode verurteilen und sich kreuzigen zu lassen.“ „Wir machen uns mit Jesus Christus auf den Weg, er nimmt uns mit, betet mit uns. So wollen wir nun im Gebet für unsere Anliegen in den Fürbitten beten“, so der Geistliche. Pfarrvikar Robert betete am Ende des Gottesdienstes, „du hast uns im heiligen Mahl gestärkt, du gibst uns dazu Kraft, das Ziel unserer Pilgerschaft zu erreichen und uns im Glauben zu festigen.“ Ebenso stellte er fest, dass wir am Ende der Fastenzeit sind – die Karwoche als Abschluss und Höhepunkt beginnt mit dem heutigen Palmsonntag und die Einladung gilt an alle, diese Karwoche mitzufeiern. Pfarrvikar Roberts Dank galt am Ende allen, die diesen Palmsonntag vorbereitet und mitgestaltet haben, vor allem aber den zahlreichen Gläubigen und den vielen Kindern für das Mitfeiern.