Veröffentlicht am 30.07.2026 - Redakteur: Priska Hofmann
Am Mittwoch, 29. Juli hatte die Katholische Pfarrgemeinde zum Friedensgebet eingeladen. Melanie Grasser, Kerstin Janner und Nadine Richter hatten unterschiedliche Gebetstexte, Impulse und Fürbitten um das Thema vorbereitet. So konnte man hören: „Wir nehmen uns jetzt ganz bewusst Zeit, Zeit um innezuhalten, Zeit um die Nachrichten, der Bilder von Krieg, Gewalt und Ungerechtigkeit auf der Welt und um uns herum für einen Moment draußen zu lassen.“ Im weiteren Text hieß es: „Guter Gott, die Welt um uns herum ist oft unendlich laut und voller Konflikte. Wir bringen all diese Unruhe jetzt zu dir.“ Mit Mittelgang des Gotteshauses stand markant eine Friedenskerze, sie brannte, um ihr viele kleine Opferkerzen für die Besucher. Vor dem Altar ein Kreuz, jeder Besucher konnte im Laufe der Andacht ein Licht an der Friedenskerze entzünden, es zum Kreuz tragen und sein persönliches Licht an das Kreuz stellen. „Mit dem Licht bringt ihr all eure Wünsche, Sorgen, Gedanken und Ängste vor Gott. Es steht als sichtbares Zeichen dafür, dass Gottes Frieden jede Dunkelheit in der Welt und auch in unserem eigenen Leben durchbrechen kann.“, so die Aussage der Verantwortlichen. Im Schlussgebet konnten die 40 Teilnehmer hören: „Lass uns richtige Worte, Gesten und Mittel finden, um den Frieden zu fördern, lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein gegen Gewalt und gegen Unrecht.“ Nach einem persönlichen Gebet ging die Gruppe in alles Stille auseinander.