Veröffentlicht am 03.08.2026 - Redakteur: Priska Hofmann
Am Freitag, 31. Juli hatte Pfarrer Thomas Kohlhepp mit Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung zum Hebmahl und den dazu gehörigen Richtspruch eingeladen.
Unter den Mitfeiernden Vertreter der Firma Alt, Zimmerei Blödt, Architekt Sebastian Grundler und sein Team der 2G Architekten, Pfarrvikar Robert Amandu, Bürgermeister Richard Kammerer und die umliegenden Nachbarn. „Heute feiern wir eine alte Tradition. Das Richtfest erinnert daran, dass ein Haus niemals nur das Werk eines Einzelnen ist. Es entsteht durch viele Hände, viele Köpfe und vor allem durch ein gutes Miteinander.“, so Pfarrer Kohlhepp. Die Gremien mit Geistlichen blicken auf einige Jahre Vorplanungen zurück. Nach vielen Gesprächen, auch mit dem Bischöflichen Ordinariat in Regensburg, kam von dort im Oktober 2020 die Befürwortung dieser Baumaßnahme. Das Baugrundgutachten im April 2022 zeigte, es kann darauf gebaut werden. Im Juli 2022 wurde das Konzept für den Neubau in einer Pfarrversammlung den Interessierten der geplante Neubau neben der Pfarrkirche vorgestellt. Nach vieler unterschiedlicher Genehmigungen und Gesprächen mit verschiedenen Behörden und Komissionen hieß es im März 2026 Spatenstich. Jetzt im Juli dann das Hebmahl. Die großen Balken sind gehoben, die Zimmerei machen sich an das Dach „Die Mitarbeiter der bisher beteiligten Gewerke - vor allem der Firmen Alt und Blödt - leisteten Beachtliches mit viel Know-How, Geduld und Spucke.“, so Pfarrer Kohlhepp. Er stellt weiter fest, es wächst, es gedeiht, es wird schön. Pfarrer Kohlhepp hat noch einen Wunsch an alle, die den Bau weiter begleiten: Möge die restlichen Arbeiten genauso gut gelingen, wie die Bisherigen. Mögen Termine möglichst eingehalten werden und Überraschungen möglichst klein bleiben. Vor allem aber wünsche der diesem Haus etwas, das man mit Geld nicht kaufen kann: Leben. Möge hier in naher Zukunft gelacht, geweint, gesungen, geschwiegen, diskutiert, angenommen, gebetet, getrauert und gefeiert werden. Im Anschluss wurde von Zimmermeister Adrian Blödt in luftigen Höhen der Richtspruch gesprochen. Darin konnten die Anwesenden hören: „Als Pfarrheim sei es offne Tür, für Alt und Jung im Orte hier, für Rat und Tat, für Freud und Lachen, für Andacht - und auch andre Sachen.“ Im weiteren Text vom Zimmerei hieß es: „Das Glas soll nun zu Boden springen, dem Bau und Mantel Glück bringen, zerschellt das Glas in Scherben klein, soll Gottes Segen bei euch sein!“ Ein kleiner Umtrunk mit Verspeisung auf der Baustelle lies das eine oder andere Gespräch zu.